Werder (Havel)

Wieder einmal ein kleiner Ausflug ins Umland. Nach 22 Jahren kann man sich ja langsam mal dafür interessieren, was einen so umgibt. Diesmal war’s Werder an der Havel. Eine Stadt aus mehreren Ortsteilen, so dass man hier noch viel öfter herkommen kann. Die Inselstadt hat aber für gestern gereicht. Noch bevor man die Insel betritt, bekommt man schon mal einen gerahmten Ausblick auf das, was einen dort erwartet.

Werder

Bockwindmühle

Heilig-Geist-Kirche

Pyramide

Häuser

Lindow

Von 79 Fotos elf zu flickr hochgeladen. Ist das die Unfähigkeit zur Selbstkritik oder doch einfach nur ein glücklicher Tag fürs Fotografieren? Ich hoffe zweiteres, denn die Fotos gefallen mir ausnahmsweise mal echt gut.
Lindow in Brandenburg hatte das Glück meines Besuchs.

Da gab’s dann zum Beispiel den Wutzsee samt Wassermühle und ordenlichem Uferbewuchs. Sehr idyllisch.

Wassermühle

Uferbewuchs

Dann die Klosterruine in Lindow, die echt alte Gemäuer bietet. Einen Friedhof gibt es auch. Mit Gräbern aus dem 18. Jahrhundert. Ist schon auch ein bisschen gespenstig.

alte Mauer...

Türchen

Giesskannen

Beim Rumlaufen gibt es natürlich noch den fotografischen „Beifang“.

Dach unter dem Himmel
F(r)ischluft
Schienen

Und Blumen und Blüten dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Blumen am Himmel
der Sommer...
Stempel

herbstwillkommen

An den vergangenen Sommer habe ich keine gute Erinnerungen. Zumindest was die Kombination der Wörter „Sommer“ und „Wetter“ angeht. Aber der Herbst legt sich jetzt richtig ins Zeug – mit Sonnenschein. Da kommen kaum herbstliche Gefühle auf, da draußen auch noch alles frisch aussieht und die warmen Farben noch nicht überwiegen. Aber schön ist’s jetzt trotzdem: nicht zu warm und noch nicht zu kalt. Und wenn man den Herbst sehen will, muss man halt genau hinschauen.

Herbstbeeren

Herbstblüte

Herbstnasen

Herbstkäfer

da wo früher ist

Ich hab mir eigentlich noch nie Gedanken darüber gemacht, dass junge Städte, Orte oder sogar Länder für gewöhnlich keine alte Architektur oder Infrastruktur haben. Dort ist eben alles neu. Und wenn man an so einen Ort kommt, stellt sich auch sofort das Anders-Gefühl ein. Auch wenn man vielleicht nicht weiss warum.

In Spandau hat man da weniger Probleme mit. Viele Orte rufen: „Vergangenheit! Geschichte! Damals!“ Davon weiss man dann allerdings auch nicht, wie, wann oder was einmal war. Und dann passiert’s schon mal, dass man bei der Bildbearbeitung über die Stränge schlägt und etwas produziert, das es auf einem so alten Foto wohl nie gegeben hat.

In Pichelsdorf liegen alt und neu aber dicht beisammen, und an diesem Outdoortreppenhaus konnte ich nicht vorbeigehen:

Da ich mein Ziel bei diesem Fotospaziergang eigentlich die Schulenburgbrücke selbst war, komme ich natürlich nicht umhin auch davon ein Foto zu zeigen.

und von vorne

Es ist ja schon verpönt in einem Blog ein Wort oder gar einen ganzen Artikel zu löschen. Da kommt man bestimmt nicht gut an, wenn man gleich das ganze Blog entsorgt. Aber irgendwie ist mir danach. Keine Lust auf den alten Kram, keine Lust auf Nichtigkeiten, verbale Inkontinenz und überhaupt… Wen interessiert’s denn auch?

Ich werde mich jetzt auf das Fotozeugs stürzen und den Rest vergessen.

Und weil’s so schön ist, hier mein allererstes Foto:

Der Fotograf hält seine Mama mit vier Jahren auf einem Dia fest. Man muss zugeben: mutige Bildkomposition für ein Portrait!