da wo früher ist

Ich hab mir eigentlich noch nie Gedanken darüber gemacht, dass junge Städte, Orte oder sogar Länder für gewöhnlich keine alte Architektur oder Infrastruktur haben. Dort ist eben alles neu. Und wenn man an so einen Ort kommt, stellt sich auch sofort das Anders-Gefühl ein. Auch wenn man vielleicht nicht weiss warum.

In Spandau hat man da weniger Probleme mit. Viele Orte rufen: „Vergangenheit! Geschichte! Damals!“ Davon weiss man dann allerdings auch nicht, wie, wann oder was einmal war. Und dann passiert’s schon mal, dass man bei der Bildbearbeitung über die Stränge schlägt und etwas produziert, das es auf einem so alten Foto wohl nie gegeben hat.

In Pichelsdorf liegen alt und neu aber dicht beisammen, und an diesem Outdoortreppenhaus konnte ich nicht vorbeigehen:

Da ich mein Ziel bei diesem Fotospaziergang eigentlich die Schulenburgbrücke selbst war, komme ich natürlich nicht umhin auch davon ein Foto zu zeigen.

und von vorne

Es ist ja schon verpönt in einem Blog ein Wort oder gar einen ganzen Artikel zu löschen. Da kommt man bestimmt nicht gut an, wenn man gleich das ganze Blog entsorgt. Aber irgendwie ist mir danach. Keine Lust auf den alten Kram, keine Lust auf Nichtigkeiten, verbale Inkontinenz und überhaupt… Wen interessiert’s denn auch?

Ich werde mich jetzt auf das Fotozeugs stürzen und den Rest vergessen.

Und weil’s so schön ist, hier mein allererstes Foto:

Der Fotograf hält seine Mama mit vier Jahren auf einem Dia fest. Man muss zugeben: mutige Bildkomposition für ein Portrait!